about

P e t e r S c h ü t z e

Der in Pankow geborene Peter Schütze ist seit 9 Jahren ein fester Bestandteil der Werkstatt44 Berlin.

2011 versuchte er sich an seinen ersten Skulpturen, welche kleine menschliche Stahlkörper waren, die bereits schon sichtbar feine menschliche Strukturen und Formen wiedergaben.

Im darauffolgenden Jahr entstand durch das Stahlobjekt „der Ölbbrunnen“ eine sehr enge Zusammenarbeit mit Kai Fuhrmann. Diese kreative und freundschaftliche Bindung, spiegelt sich bis heute in unterschiedlichen Projekten wieder.

Seit 2016 ist er im Schloss Beesenstedt mit seiner Werkstatt aufzufinden.

Künstlerisch beschäftigt sich der 35 jährige Zahntechniker mit der Dynamik des menschlichen Körpers und im Besonderen mit der Abbildung des Augenblicklichen und Vergänglichen im Moment der Entfaltung sichtbarer Bewegung. In der genauen Beobachtung des menschlichen Ausdrucks- habitus, wie etwa im modernen Tanz, findet der Künstler seine stärkste Inspiration.

Es findet sowohl eine Auseinandersetzung mit der strukturellen Beschaffenheit des menschlichen Körpers als funktionellem Gebilde statt, als auch mit der Beseeltheit dieser Anatomie, welche sich dynamisch verhält und sich in dem Moment von Ausdruck und Bewegung manifestiert, während sich Energie in Bewegung verwandelt.

Durch die Verwendung von Stahl als bevorzugtes Material erreicht der Künstler eine Schwere und Präsenz in seinen Werken, die als stellvertretend für die Härte der modernen, urbanen Lebenswelt gedeutet werden kann. Seine Figuren strahlen Kälte und Unbeirrbarkeit aus und befinden sich dennoch in hoher Dynamik.

Der Stahl als Material der Moderne, mit seinen metallischen Eigenschaften wie großer Härte und Beständigkeit, sowie sein Fließen und die Formbarkeit während der Arbeit mit ihm, korrespondiert in hohem Maße mit dem Dargestellten.

Für die Ausstellung „Rausch Stadt Stille“ ist er Kurator und somit Ansprechpartner für alle darstellender Künstler*innen.

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P e t e r S c h ü t z e

The Pankow born Peter Schütze has been an integral member of Berlin’s Werkstatt44 for 9 years.

In 2011 he tried his first sculptures, small steel human bodies with fine lines and shapes. The following year, a steel piece called “the oil well” created a very close collaboration with Kai Fuhrmann. This bond of friendship and creativity is reflected in various projects to this day.

Since 2016 Peter can be found in his workshop in the Beesenstedt Castle.

The 35-year-old dental technician artistically deals with the dynamics of the human body and especially with the depiction of the moment and transition of visible movement. The artist’s greatest inspiration is in the close observation of human expression, such as modern dance.

Both the nature of the human body as a functional structure and as a means of soulful expression, take place while energy changes into movement.

By using steel as the preferred material, the artist achieves a heaviness and presence in his works that can be interpreted as representative of the weight and harshness of the modern, urban living environment. His figures exude coldness and stoicism yet are still highly dynamic.

Steel as a material of the modern age, with its metallic properties such as hardness and durability, as well as its flow and formability corresponds to the work which is represented.

The exhibition “Rausch Stadt Stille” is curated by Peter Schütze and he is the contact and organiser for the performing artists.

written by Caroline Gerbeckx